Archiv für Januar 2010

Wie ihr eure Visitenkarte unvergesslich macht

Dienstag, 26. Januar 2010

In der letzten Woche haben wir gelernt, wie ihr all die tollen Visitenkarten, die ihr so herumliegen habt, zu eurem Vorteil und zum Aufbau eines großartigen Netzwerks aus Freunden, Familie und potentiellen Kunden einsetzen könnt.

Trotzdem wollt ihr natürlich immer noch eine unvergessliche Visitenkarte, an die sich, wenn ihr sie zum Networking verwendet, jeder der sie sieht auch erinnert … und damit auch an euch.

Heute werden wir euch deshalb 4 Dinge, an die ihr euch auf der Suche nach einer nicht nur einzigartigen sondern auch unvergesslichen Visitenkarte immer erinnern solltet, vorstellen. Behaltet diese Ideen im Kopf, wenn ihr eure Visitenkarte auf OvernightPrints designt und ihr werdet erstaunt sein, wie gut die entstehenden Resultate sein werden.

  1. Aufstapeln – Wie reagieren die Leute auf eure Karte im Vergleich zu all den anderen Karten die ihr bekommen, gesehen oder selbst behalten habt? Welche habt ihr behalten und warum?
  2. Auffallen – Farben, Bilder und andersfarbige Hintergründe fallen immer auf. Sorgt dafür, dass eure Karte auffällt und man wird sich daran erinnern.
  3. Kreative Aufwertung – Spielt mit der Größe, der Form, Farben, Layout oder Pop-outs. Was immer nötig ist, damit eure Karte auffällt und man sich an sie erinnert.
  4. Anwendung – Das bezieht sich auf die Sachen, die wir die letzten Male besprochen hatten… dafür sorgen, daß die Karten tatsächlich in Umlauf kommen.

Da habt ihr es. Folgt den 4 Schritten und verbindet sie mit den Strategien der letzten Beiträge hier und ihr werdet geschockt, erstaunt und angenehm überrascht sein wie schnell und wie weit sich euer Netzwerk aufbaut und wie stark das Geschäft danach zunehmen wird. Bleibt dran und kümmert euch – zunächst einmal – darum, die Karten kreativ zu gestalten!

Visitenkartenmythos Nummer 2: Kostenlose Visitenkarten sind absolut okay für dein Geschäft

Dienstag, 19. Januar 2010

Ich weiß nicht wie ich die Antwort auf diesen Mythos beschönigen soll, also werde ich es geradeheraus sagen: Seid Ihr WAHNSINNIG?

Lasst es mich erklären. Die “kostenlosen” Visitenkarten die ich meine sind die kleineren, dünneren mit der Werbung für eine große Druckfirma auf der Rückseite. Diese Karten schreien es geradezu heraus, dass sie kostenlos sind, wenn man mehr als einen flüchtigen Blick darauf wirft.

Diese offensichtlich kostenlosen Karten mit ihrem dünnen Papier können eurem Ruf wirklich schaden, wenn ihr nicht aufpasst. (Und glaub mir es ist nicht einfach über seine eigenen Karten wirklich objektiv zu sein. Ihr werdet denken “Meine Freunde haben an den Karten nichts auszusetzen”. Aber um es deutlich zu sagen: deren Meinung zählt nicht. Was zählt ist die Meinung eurer Kunden und potentiellen Kunden. Und denen WIRD es auffallen, wenn eure Karte von schlechterer Qualität ist als die eurer Mitbewerber.)

Der Grund ist, dass eure Visitenkarte ein direktes und sehr persönliches Spiegelbild eures Geschäfts ist. Sie könnte die erste Impression sein, die jemand davon bekommt, wer ihr seid, was ihr tut und wie ihr es tut und oft ist es der Eindruck der ihm von euch auch bleibt.

Wollt ihr WIRKLICH, dass potentielle Kontakte denken, ihr wärt so geizig oder so unsicher bezüglich eures Geschäfts, dass ihr nicht bereit seid ein wenig Geld zu investieren um dafür richtig und professionell zu werben? Warum sollten sie Geld ausgeben, um euer Produkt zu kaufen oder euren Service zu nutzen, wenn ihr ihnen als kurzlebiger, unzuverlässiger Betreiber erscheint, bei dem man nicht weiß, ob es die Firma nächste Woche überhaupt noch gibt?

Kostenlose Visitenkarten sind okay für den Gelegenheitsgebrauch im privaten Bereich, aber nicht für’s Geschäft.

Immer noch nicht überzeugt? Fordert ein paar Visitenkartenmuster von einer Qualitätsdruckerei an und vergleicht sie mit den kostenlosen Karten. Dann fragt euch, welche davon wahrscheinlicher eure potentiellen Kunden beeindrucken können.

Dann wird dieser Mythos für euch offensichtlich sein.

10 Networking Tipps für die Verwendung eurer Visitenkarte Teil 2

Dienstag, 12. Januar 2010

So, Weihnachten, Silvester und Urlaub hab ich erstmal hinter mir. Nun gehts wieder fröhlich weiter ;-)

Vor Weihnachten haben wie die ersten 5 Wege besprochen, eure einzigartige und kreative Visitenkarte zum networking (und der Ausdehnung der Gruppe der Leute, die von eurem Service wissen und ihn vielleicht nutzen wollen) einzusetzen.

Heute widmen wir uns der zweiten Hälfte dieser großartigen Liste und stellen euch noch mehr großartige Wege zum Networking mit diesen tollen kleinen Visitenkarten an deren Erstellung ihr so hart gearbeitet habt vor.

Denkt daran, der erste Schritt ist das Erstellen einer tollen Visitenkarte, also surft rüber zu OvernightPrints und fangt mit einem Design an, das die Leute nicht so schnell wieder vergessen. Wie schon mal erwähnt, schaut euch den kompletten Artikel für noch mehr ins Detail gehende Begründungen an, aber hier schon mal die Zusammenfassung der zweiten Hälfte der großartigen Tipps um eure Karte zum Networking zu nutzen:

1. Nutzt jede Gelegenheit für Zufallsbegegnungen: Ihr wisst nie, wann euch jemand begegnet, der euch behilflich sein kann. Familie, Freunde oder Veranstaltungen können unerwartete Begegnungen mit Leuten ermöglichen. Bewertet diese Veranstaltungen nicht zu niedrig.

2. Sorgt dafür, dass ihr am rechten Platz zur rechten Zeit seid. Wart ihr schon einmal auf einer Jobmesse oder einer Konferenz und wart enttäuscht von den Ergebnissen beim Networking? Dreht den Spieß um und prüft, ob ihr auf einer solchen Veranstaltung als freiwilliger Helfer arbeiten könnt.

3. Betreibt aktive Nacharbeit. Habt ihr einmal ein Bewerbungsgespräch oder einen Termin mit einem Recruiter, potentiellen Geschäftspartner
oder Arbeitgeber gehabt und euch gewundert, warum die nie zurückgerufen haben? Aus den Augen, aus dem Sinn ist die entscheidende Formulierung in diesem Fall.

4. Nutzt Beförderungen um Werbung für euch zu machen. Zeitungen veröffentlichen oft Artikel über Leute die in verschiedenen Organisationen auf ein hohe Stufe befördert wurden. Das wäre doch eine Gelegenheit für euch.

5. Verpasst euch selbst einen Slogan. Druckt auf eure Visitenkarte einen Slogan der die Frage “Warum sollte ich dich einstellen?” oder “Was unterscheidet dich von allen anderen?” beantwortet. Eine eingängige Formulierung oder ein solcher Slogan stellt sicher, dass die Leute IMMER einen Firmennamen mit deren Produkt oder Service verknüpfen.

Da habt ihr es. Ich bin mir sicher Ihr habt irgendetwas hier drin gefunden, das euch über eine Flaute im Geschäft hinweghelfen kann.
Bringt euch ins Gespräch und schaut, was das bewirken kann.

Visitenkartenmythos Nummer 1: Internetvermarkter brauchen keine Visitenkarten

Dienstag, 5. Januar 2010

Ich bin ein Internetvermarkter (klingt wie etwas das man auf einem 12-Schritte-Treffen sagen würde oder?)

Jedenfalls nach meiner Definition bedeutet das, dass der größte Teil meines geschäftlichen Aufwands sich aufs Internet beschränkt. Ich arbeite den größten Teil des Tags an meinem Computer. Ich arbeite von zu Hause aus.

Viele meiner Klienten oder potentiellen Kunden und Besucher meiner Webseite leben nicht im selben Bundesland, ja noch nicht einmal im selben Land.

Meine Freunde und Nachbarn haben im Großen und Ganzen keine Ahnung, wie ich mein Geld verdiene, weil sie mich nicht dabei sehen und Internetmarketing für die meisten von ihnen ohnehin nur ein nebulöses Konzept ist.

Wenn diese Beschreibung auf euch auch zutrifft, braucht ihr dann noch Visitenkarten? Ich meine für einen anderen Zweck, als sie in ein Fischglas zu werfen um ein kostenloses Essen in eurem Lieblingsrestaurant zu gewinnen oder den 46 Zoll Gartentraktor bei der Haus-und-Garten-Schau?

(Wo ich gerade daran denke: ich habe tatsächlich einmal eine Fisher Price Spielküche gewonnen, nachdem ich meine Visitenkarte in ein Glas im örtlichen McDonalds geworfen hatte. War ein großartiges Weihnachtsgeschenk für die Kinder und wesentlich mehr wert, als ich für meine Visitenkarten ausgegeben hatte.)

Aber so oder so – JA ihr BRAUCHT Visitenkarten. Vielleicht keine 5000 Stück – aber ein paar schon.

Das Entscheidende ist, dass ihr nie wisst, wann ihr eine einfache, transportable und LESBARE Möglichkeit braucht, eure Webadresse an jemanden weiterzugeben. Die URL auf eine Serviette zu schreiben ist definitiv keine besonders gute Idee, glaubt mir. Womöglich läuft euch jemand aus der Umgebung über den Weg, der ein großartiger potentieller Kunde oder eine gute Quelle für Weiterempfehlungen oder gar ein potentieller Partner für ein Joint Venture ist. Vielleicht begegnet ihr dieser Person im Flugzeug oder im Urlaub oder während ihr bei der Schwiegermutter zu Besuch seid.

Ihr könnt einfach nicht vorhersehen, wann ihr jemandem begegnet, dem ihr wirklich gern eure Webseiteninfo in einer vorzeigbaren, professionellen Art weitergeben möchtet.

Und wenn es passiert, werdet ihr froh sein, die kleine Investition in gedruckte Visitenkarten gemacht zu haben.