Ein Stoffknoten als Visitenkarte – Aufknoten und staunen

20. April 2012 von Werner Großhübner-Wels

Hier ist mal eine Idee, die wir hier bisher nur angedeutet haben: je interaktiver eine Visitenkarte ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass Leute sie behalten, anderen zeigen und – am wichtigsten- sich daran erinnern.

Mit interaktiv meinen wir eine Visitenkarte mit der man tatsächlich etwas tun kann (außer sie in die Tasche zu stecken). Wir hatten hier schon Lockpicker-Visitenkarten, Visitenkarten die Zahnstocher und Spiegel in einem mitbringen und sogar Visitenkarten, die die Illusion vermitteln, sie wären dreidimensional.

Was wir bisher noch nicht hatten, war eine Visitenkarte, die man tatsächlich auseinanderknoten und wenn man fertig ist wieder zusammenknoten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es stimmt, wir haben tatsächlich eine Visitenkarte gefunden, die als Knoten zu euch kommt. Sie sieht aus, als wäre sie aus einem Stoffmaterial hergestellt, was euch die Möglichkeit verleiht, sie zusammenzufalten, auseinanderzufalten, zu verknoten und wieder zu entknoten und sogar sie zusammenzuknüllen. Alles, ohne die Karte selbst oder die Informationen zu dem Geschäft darauf zu beschädigen.

Stellt euch die Blicke der Leute vor, wenn sie euch um eure Visitenkarte bitten und Ihr Ihnen ein kleines, verknotetes Stück Stoff gebt mit dem Hinweis, es einfach aufzuknoten, wenn sie euch brauchen.

Macht das und ich kann euch garantieren, die Leute werden die Karte noch Monate danach herumzeigen.

Das einzige Problem ist, dass die Karte dennoch auch etwas unpraktisch ist. Wie die Karte aus Fleisch und die aus Metall oder andere Karten auf anderen ungewöhnlichen Materialien. Diese Karten sind teurer als normale und es ist schwieriger jemanden zu finden, der sie herstellt.

Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es einem vielleicht auch ein bisschen schwer fällt, sich davon zu trennen, wenn man sagen wir mal 5 € für eine einzige Karte gezahlt hat.

So oder so ist es natürlich immer wieder interessant zu sehen, wie die Leute die Grenzen des Visitenkartendesigns und des Marketings ausloten.

Nach oben sind wirklich keine Grenzen gesetzt und wir werden auch weiter versuchen, so viele wie möglich von diesen inspirierenden Ideen zu finden, wie wir können.

Und wenn ihr dann bereit für die Bestellung seid, könnt ihr ja zu OvernightPrints surfen und diese ganze Inspiration NUTZEN, um eure Visitenkarten besser als je zuvor zu machen.

Setzt einen Akzent, indem ihr ein Loch macht

21. März 2012 von Werner Großhübner-Wels

Ich habe diese Idee vor kurzem einem Freund gezeigt und war ziemlich begeistert, als er es tatsächlich ausprobiert hat!

Das erste was ihr braucht, ist eine Lochzange. Eine einfache runde genügt, ihr könnt aber im Schreibwarenhandel oder in Hobby-Geschäften auch welche kaufen, die verschiedenste Formen ausstanzen können (Stern, Herz, Haus, Häkchen, Smiley etc.).

Das nächste was ihr braucht, ist eine Visitenkarte, die etwas Pep braucht…

Alles was ihr tun müsst ist, ein Loch in die Karte zu stanzen und – voila! habt ihr einen Ansatzpunkt für ein nettes Gespräch.

Ich garantiere euch, dass ein ordentlicher Teil der Leute, die solch eine Visitenkarte bekommen, euch danach fragen werden. Ihr solltet also eine gute Antwort vorbereitet haben. Etwas in der Art wie “Das Loch repräsentiert die Lücke in Ihrem Versicherungsschutz…” kann ganz schön effektiv sein.

Um die Idee noch ein Stück weiterzuspinnen, könnt ihr eure Lochzange auch DABEI HABEN und das Loch in die Karte stanzen, während ihr mit der Person sprecht, bevor ihr ihnen die Karte überreicht. Betont eure Argumente, indem ihr das Loch in die Karte stanzt, während ihr sprecht und man wird sich ziemlich sicher an euch erinnern.

Ihr habt keine Lochzange? Eine Abwandlung der Idee ist es, einfach mit einer Schere eine Ecke der Karte abzuschneiden (entweder vor oder während des Visitenkartenaustauschs) – zum Beispiel verbunden mit der Aussage “wir sparen bei unseren Produkten nicht am falschen Ende”.

Ihr KÖNNT auf diesem Weg recht einfach Visitenkarten aufpeppen und die Marketingaussage eures Unternehmens bekräftigen.

Abgerundete Ecken sind die neuen spitzen Ecken

28. Februar 2012 von Werner Großhübner-Wels

Wenn ihr ein Diagramm darüber erstellen würdet, welcher Prozentsatz der Visitenkarten, die ihr je bekommen habt, spitze Ecken hat und dem die Anzahl der Visitenkarten mit abgerundeten Ecken gegenüberstellen würdet, was meint Ihr, wie würde das Diagramm aussehen?

Wenn wir ehrlich sind, wäre das Diagramm mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit extrem einseitig in Richtung der spitzen Ecken. “Extrem” im Sinne von wahrscheinlich ungefähr 98 %. Oops.

Bei einer Bestellung bei Overnightprints könnt ihr ganz einfach abgerundete Ecken anstelle der üblichen spitzen wählen. Mit nur einem zusätzlichen Klick bekommt ihr dann die günstigsten Visitenkarten mit abgerundeten Ecken in der höchsten Qualität. Wenn ihr euch damit nicht von der Masse abheben könnt, ist was faul. Wollt ihr nicht auch lieber zu diesen 2 % gehören als zu den 98 % die ihr in euren Schubladen habt? Dacht ich’s mir doch!

In diesem Zusammenhang haben wir einige Beispiele für Karten mit abgerundeten Ecken gefunden die sich wirklich aus der Masse abheben und haben uns gedacht, dass ihr die sicher auch gern sehen wollt.

Als erstes haben wir die wahrscheinlich schlichteste aller Visitenkarten. Nur ein Logo rechts unten und ein Name links unten. Diese Karte atmet geradezu Stil und die abgerundeten Ecken machen das Ganze perfekt. Schlicht = Gut. Schlicht = Kraft.

Als nächstes haben wir eine grafisch sehr angenehme Karte mit großartigen Farbkontrasten, einer coolen Grafik die ins Auge fällt und – natürlich – abgerundeten Ecken. Die Karte nur anzusehen vermittelt Qualität und die Person die sie gestaltet hat muss eben so hohe Qualität haben.

Also, wenn Ihr EURE Bestellung für Visitenkarten vorbereitet, warum nicht einmal die abgerundeten Ecken anstelle der traditionellen spitzen Ecken wählen? Mit einer so simplen Veränderung bringt ihr eure Visitenkarte auf ein völlig einmaliges Level, ohne dafür gleich das Budget komplett sprengen zu müssen.

Visitenkarten verschönern

15. Februar 2012 von Werner Großhübner-Wels

In einem früheren Post hatten wir einige Möglichkeiten beschrieben, sich mittels Visitenkarten innerhalb der Firma etwas von der Masse abzuheben. Ich hatte dort beschrieben, wie ihr Firmenvisitenkarten so personalisieren könnt, dass eure einzigartigen Kenntnisse, Erfahrungen oder einfach nur eure Persönlichkeit besonders hervorgehoben werden.

Was aber, wenn die Firma euch nicht erlaubt vom traditionellen “Name, Adresse, Telefonnummer”-Format abzuweichen oder einfach jeden missbilligt, der ein wenig Initiative und Originalität zeigt, wenn es ums (Selbst-)Marketing geht?

Es gibt viele einfache und preiswerte Möglichkeiten, vorhandene Visitenkarten aufzuwerten.

Hier einige Ideen für den Einstieg:

- Aufkleber

Kauft kleine Aufkleber und klebt sie auf eure Visitenkarten, zum Beispiel goldene Sterne oder Smileys. Natürlich solltet ihr darauf achten, dass der Aufkleber für euren Geschäftszweig vertretbar ist (ich würde zum Beispiel keinen Smiley auf die Karte eines Rechtsanwalts für Strafrecht kleben). Aber es gibt tausende Möglichkeiten. Ihr solltet also eigentlich etwas finden können, das eure Werbebotschaft verstärkt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

- Stempel

Stempel sind in der Regel in Hobby- oder Bürobedarfsgeschäften erhältlich. Wählt eine Farbe und stempelt über den Text auf der Karte hinweg oder auf einer freien Fläche.

Eine Künstlerin aus meiner Gegend hatte eine ganz schlichte Visitenkarte mit schwarzem Text auf weißem Karton. Sie hat sich einen hübschen Stempel in Herzform gekauft, rote Tinte benutzt und direkt über den Text ihrer Karte gestempelt. Es sah so aus, als wäre die rote Farbe HINTER dem Text- es gab also keine Schwierigkeiten mit der Leserlichkeit und die Karte war dadurch etwas besonderes.

Voraussetzung ist natürlich, dass eure Karten auf einem Papier gedruckt sind, dass sich problemlos bestempeln lässt oder ihr euch einen Stempel mit entsprechender Tinte besorgt, die für das Papier eurer Karte geeignet ist.

- Handschrift

Wahrscheinlich der einfachste Weg eine Visitenkarte aufzuwerten, ist einfach darauf zu schreiben. Sei es euer Name, euer Spitzname, eure private Mobilnummer oder ein “10 Prozent”-Rabatt. Wenn Ihr jemandem direkt gegenübersteht und euch die Zeit nehmt, etwas auf die Visitenkarte zu schreiben, bevor ihr sie überreicht, dann wird das eurem Gegenüber auffallen und im Gedächtnis bleiben!

Demnächst werde ich euch noch einen weiteren Weg zeigen, eine vorhandene Visitenkarte anzupassen und gleichzeitig auch eine Werbebotschaft rüberzubringen.

Visitenkarten sichern: Macht ein Digitalfoto

1. Februar 2012 von Werner Großhübner-Wels

Hier ist eine Frage, die absolut sich jeder, der jemals eine Visitenkarte bekommen hat, gestellt haben dürfte: Was jetzt? Was macht man mit all den Visitenkarten, die man von seinen Kontakten bekommen hat? Legt man sie ab, sortiert und archiviert sie fein säuberlich? Gibt man die Informationen im Computer ein? Vielleicht. Aber wenn man eine wesentlich coolere, einfallsreiche und schnelle Möglichkeit sucht, wie wäre es denn damit, ein Digitalfoto von der Karte zu machen? Auf diesem Weg bleibt nicht nur die Karte mit allen Informationen erhalten, sondern auch das Design, die Qualität und die Originalität der Karten.

 

Nach dem das gesagt ist, kann man es irgendwie machen oder aber man kann es gleich richtig machen.

Wir haben einen Artikel gefunden, der einige Tipps gibt, wie man die angesammelten Visitenkarten am besten so fotografiert, dass ein einprägsames Ergebnis entsteht und den Karten der Respekt gezollt wird, den sie verdienen. Hier geht es zum kompletten Artikel aber fürs Erste sind hier schon mal die Tipps:

1- Wählt den perfekten Hintergrund – Fotografiert nicht einfach euren Schreibtisch, sucht euch einen Hintergrund aus, der die Karte betont und hervorstechen lässt.

2- Betont die Struktur – Passt das Licht, den Fokus und den Winkel so an, dass man die Qualität der Struktur der Karte gut erkennen kann.

3- Wählt die perfekte Position – Vermeidet die Aufnahme direkt von oben, sucht euch einen schönen Betrachtungswinkel aus.

4- Setzt den Fokus auf den Fokus – Sorgt dafür, dass die Aufnahme gut fokussiert und die Karte an den wichtigen Stellen scharf ist.

5- Beleuchtung, Beleuchtung, Beleuchtung – Manchmal ist natürliches Licht am besten. Falls nicht, sorgt für eine angemessene Beleuchtung.

Wie immer, viel Spaß mit dem vollständigen (englischen) Artikel, aber bestenfalls hilft schon diese Zusammenfassung dabei, die erhaltenen Visitenkarten auf perfekte, zeitlose Art einzufangen.